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1220 Wien,
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Welpenschule
Hallo Leute,
Morgen, Samstag den 23. März 2019, ist es für mich soweit. Ich muss in die Schule, also genau gesagt, gehe ich in die "Welpenschule" https://www.pfoteaufsherz.at/.

Ich bin schon gespannt, welche "Kumpels" und "Kumpelinen" dort sein werden. Ich bin schon richtig aufgeregt und werde meine Erlebnisse berichten.
1. Tag in der Welpenschule (23.3.2019 - Meine Schnupperstunde)
Nachdem wir rd. eine halbe Stunde mit dem Auto gefahren sind, haben wir die Welpenschule erreicht. Drei Hunde mit Herrli und Frauli warteten schon und meine erste Schulstunde konnte beginnen. Erst standen wir weit auseinander und schauten uns an. Isabel, unsere Hundetrainerin, hat einige Übungen vorbereitet und ich glaube, für das erste Mal war ich ganz gut. Einen Kumpel (Joshua) habe ich auch schon. Mit ihm bin ich in den zwei Pausen ordentlich herumgelaufen. Am Ende war ich sooo müde, dass ich froh war, wieder im Auto zu liegen. Nächste Woche geht es weiter. Bis dahin muss ich meinem Herrli und meinen Fraulis noch ordentlich viel beibringen, damit ich beim zweiten Mal schon am Beginn der Stunde gut bin.
Meine Familie bildet sich ein, das Erlernte (im Kreis stapfen um ein Leckerli zu kriegen, auf ein Stockerl steigen, "Bleib" zu üben, usw) ständig zu wiederholen, damit wir beim zweiten Kurstag schon ein bissi besser sind. Hoffentlich bleiben die Drei nicht ewig so ehrgeizig, weil ich will mein Leben schon noch genießen.
2. Tag in der Welpenschule (30.3.2019 - Jetzt geht's richtig los)
Heute waren die Übungen nicht so schwer. Ausser mir waren noch drei andere Hunde im Kurs. Diese waren alle älter als ich, meist fünf Monate alt. Ich war trotzdem ungeduldig und habe ein wenig herumgezickt. Es hat mir allerdings wenig genützt, dafür ist eine Spieleeinheit ausgefallen. Ich muss den Dreien mal Platz und Bleib beibringen, das war noch nicht so richtig gut.
3. Tag (6.4.2019 - Zu dritt war's super)
Mit Rainbow und Wilma waren wir heute zu dritt in der Schule. Heute durften wir uns richtig beim Spielen austoben, das war super fein. Unsere Übungen waren "Fuß gehn", "Abrufen" und "Bleib" mit Stockerl steigen. Es hat richtig viel Spass gemacht. Wilma ist unsere Speed-Meisterin, Mann ist die schnell. Ich war aber auch toll und habe seeehr gut gearbeitet mit Susanne.
4. Tag (13.4.2019 - Joshua war wieder da)
Heute war ein toller Tag, es war kalt, aber es hat mir gut gefallen. Joshua war wieder da und endlich konnte ich mit meinem Freund herumtollen. Die Übungen mit Celina sind mir gut gelungen, Susi war auch ok. Isabel ist immer wieder über den Platz gelaufen, mal mit einem Ball, dann mit Krücken und auch noch mit einer Maus an einem Faden. Ich war natürlich großartig. Auf Kommando bin ich losgelaufen und punktgenau bei Celina oder Susi angekommen. Ich war heute voll cool.
Kein Schultag
Heute ist Samstag, der 20. April 2019, ich bin heute nicht in die Schule gegangen. Auch nächste Woche ist kein Hundeunterricht. Ich werde jetzt 14 Tage von meinen Menschen betreut, immerhin habe ich eine Wippe und auch anderes mehr.
5. Tag (4.5.2019)
Die Aussichten für Morgen sind nicht so einladend. Schlechtwetter ist angesagt, daher bin ich gespannt, ob die Schule stattfinden wird. Schule hat stattgefunden, wir waren nur zu zweit. Yoshua war nicht da. Meine Übungen habe ich brav gemeistert.
6. Tag (11.5.2019 - Kurshalbzeit= 5 x dabei)
Wegen Schlechtwetter-Prognose sind wieder einige nicht gekommen. Dafür sind lauter neue Hunde, davon zwei kleine im Kurs. Joi ersetzt Joshua, nur ist sie mir zu schnell, verflixt. Mit dem heutigen Tag habe ich die Hälfte meiner Schulzeit absolviert, d.h. noch fünf Mal kommen, dann ist vorerst Schluss.
7. Tag (18.5.2019)
Heute sind wieder mehr Hunde als die vorigen Male gekommen, einige sind für mich neu. Das Wetter war auch ganz ok und der Rasen war gemäht. Ganz toll war, dass ich heute zweimal spielen durfte. Bei den Übungen war ich heute nicht so bei der Sache, ich weiß aber selbst nicht warum das so war. Ich war jedenfalls zufrieden mit mir, und weil das so war, habe ich einen großen Haufen hinterlassen (hihih). Mann o Mann, da haben's wieder geschaut die Menschen...
Kein Schultag
Am Samstag, 25.5.2019 war ich nicht in der Schule. Ich bin krank. Das erste Mal in meinem Leben habe ich gröbere Probleme mit meiner Verdauung, Leckerlies krieg ich auch keine und ein ganz komisches Futter muss ich zu mir nehmen. Dazu gibt's noch Sachen, wozu die Menschen Medikamente sagen. Also wenn ich nächsten Samstag nicht in die Schule gehen kann, rebelliere ich.
8. Tag (1.6.2019)
Joshua war heute wieder dabei. Heute war ich in der Schule, obwohl es mir gesundheitlich nicht so gut gegangen ist. Ich habe ein wenig Probleme mit meiner Verdauung. Es war aber trotzdem ok heute. Einmal durften wir auch miteinander spielen. Ich konnte endlich wieder mit Joshua ringen, ansonsten haben wir heute nichts Neues dazugelernt. Dreimal könnte ich noch in diesen Kurs gehen. Vorerst werde ich eine längere Pause einlegen, weil ich mit meinem Herrli fortfahren werde für drei Wochen. In dieser Zeit werde ich meinem Herrli einiges beibringen...
Ich kann sowas von gut U-Bahn fahren.
Leute,
das war ein cooler Tag. Ich bin das erste Mal mit der U2 in die Wiener Innenstadt gefahren, von zuhause bis zum Schottenring und danach vom Schottentor wieder mit der U2 heim.
Erst einmal sind wir bis zum Schottenring gefahren. Ich war megacool. Schaut euch die Bilder an und ihr werdet sehn: U-Bahn fahren war immer schon mein Ding. Nur dieser Schnauzenkäfig ist lästig. Der muss sein, sagen alle, die Öffis fahren. So was Blödes, aber nun ja, mir ist es eh schon wurscht. Meiner Menschenfamilie muss mein Schnauzenkäfig gefallen, sonst kann ich es mir nicht erklären, warum ich dieses Ding andauernd aufsetzen muss. Ich fresse alles und schnuppere ständig am Boden? Na bitte, was soll das denn? Ich bin ein HUND, ich MUSS das so machen. Menschen werde ich wohl nie ganz verstehen. Also, am Schottenring angekommen, ging es zunächst mal zum Swing Kitchen. Das ist so ein Menschenesslokal, für Hunde gibt es da nix. Herrli hat Rinderlunge mit für mich, besser als gar nix. Danach gingen wir weiter in den 1. Bezirk zum Eisgeschäft auf der Tuchlauben. Wieder mal ein Menscheneisessgeschäft, wieder nix für Hunde. Ich bin aber kein Spielverderber, ich laufe brav mit, natürlich fast immer mit Schnauzenkäfig. Nachdem meine Menschenfamilie müde geworden ist, sind wir zum Schottentor, um dann wieder heimzufahren. Danach habe ich endlich mein Essen bekommen, worauf ich mal einen langen Mittagsschlaf hingelegt habe.
Junghundeschule
Nach dem Welpenkurs besuche ich jetzt eine andere Hundeschule http://hundefragen.at. Ich bin ja jetzt schon größer und daher muss ich auch fleißig lernen. ... Fortsetzung folgt.
Also Leute, stellt euch das mal vor: Ich bin völlig unbekümmert an einem Montag, genau gesagt zu Sylvester, am 31. Dezember 2018, also quasi als Vorjahresmodell wenn ich mich aus dem Jahr 2019 betrachte, auf die Welt gekommen.
Neben mir gab es noch weitere sieben Geschwister. Das erste Glück in meinem Leben hatte ich, weil ich mitten in der grünen Steiermark auf dieser Welt gelandet bin. Nach einer Zeit der Eingewöhnung auf dieser Erde sind dann immer wieder so Menschen vorbeigekommen und haben meine Geschwister der Reihe nach entführt. Mich wollte anfangs niemand haben.
Eines Tages standen wieder drei Leute in der Tür. Sie blieben auch länger, aßen Kuchen, tranken Kaffee. Aber das kannte ich schon, anschauen, hochheben, niederstellen, kuscheln und das wird's schon wieder gewesen sein. Aber nein, dieses Mal sollte es anders kommen.
Eine Woche später... Diese Drei von der vorigen Woche waren schon wieder da, eigentlich waren sie schon zu Viert. Die Vierte war offensichtlich eine Freundin von Celina. Und jetzt waren sie auch noch bewaffnet mit Brustgeschirr und Leine. Oh Gott, dachte ich, jetzt werde ich entführt. Erst ging es mal auf die Wiese, dann machten wir einen Spaziergang durch den Wald. "Wieso sollte ich von dort weg, ist doch voll cool hier" dachte ich. Auch der eine, etwas Gewichtigere schwärmte von dieser Gegend. Das ist ein Paradies hat er gesagt und wie toll es ist hier zu wohnen. Also ein Typischer aus der Stadt, Ahnung hatte er eher weniger, aber er war durchaus nett; die übrigen waren auch sehr freundlich.
Plötzlich, also richtig ohne Vorwarnung, wurde mir nach dem Spazieren gehen eine Art Brustgeschirr angelegt. Die drei coolen Städter wurden richtig nervös. Was soll das, fragte ich mich? Mit mir geht es jetzt zu Ende. Maaaaammmmaaaaaa?
Und es kam, wie ich es geahnt habe. Schwupdiewup war ich im Auto verfrachtet, an eine Leine angehängt und, flankiert von zwei Teenies, die wie Bodyguards neben mir saßen, gesichert. Wir machten uns dann zu fünft auf den Weg nach Wien, wo immer dieser Ort auch liegen mag.
Meine erste Autofahrt mit der neuen Familie endete kurzfristig in der Nähe des Semmerings bei einer Autobahnraststätte. Nein, das war nicht so meins. Da waren zu viele Autos, viel Lärm und Gestank. Gott sei Dank ging es bald weiter Richtung Wien.
Wien, ja da waren wir jetzt also nach einer langweiligen Fahrt, aber gesichert war ich und schlecht ist mir auch nicht geworden. Bei einem komischen Haus sind wir stehen geblieben: MC Donald. Was ist das denn, da gibt es nur fertiges Futter, nix frisch und gesund. Pfuii, das esse ich nicht. Und dieser Lärm von den vielen, stinkenden Autos. Das gibt's ja gar nicht. Das soll mein neues zuhause werden? Na servas, in der Steiermark war es viel schöner.
Wenige Augenblicke später waren wir dann dort angekommen, wo diese Drei wirklich wohnen, in einer Wohnsiedlung, einer ruhigen, sogar autofreien. Na ja, das war jetzt ein wenig besser, aber mein altes Zuhause fand ich trotzdem schöner.
Eine megatolle Hundecouch wartete auf mich im Wohnzimmer, die ist echt toll und gehört nur miiiiiir! Wahnsinn, wenn es mit Geschenken so weiter geht, bleibe ich vielleicht wirklich länger ...
Leute,
also wenn ich genug Zeit hätte, könnte ich bereits jetzt Romane über mein kurzes Leben schreiben. Es ist ein Wahnsinn was ich in der ersten Woche schon alles erlebt habe. Und ich muss mich einmal sammeln. um all die Erlebnisse auf die Reihe zu bekommen.
- Ich kann Sitz (konnte ich eh schon immer) und seit heute auch schon ein bissi "Platz".
- Wenn man mich Diego ruft, komme ich auch schon, aber nur, wenn ich will.
- Ich kann Auto fahren, und ziemlich gut, es ist noch nix passiert, ok, ich lieg in der zweiten Reihe, weil, ist sicherer.
- Ich kann dasselbe Essen zweimal essen. Echt, das geht. Zugegeben, ich bin ein Schlinger, ab so schnell wie das Essen hoch kam, habe ich es wieder verschwinden lassen; und der Gehtsteig war auch sauber nachher.
- Ich kann Gassi gehen, wobei das andere Ende der Leine ist oft so zappelig; also das wird noch ein wenig Übung brauchen, bis die oder der am Leinende das macht, was ich will.
- Ich kenne viele Hundeeinkaufshops; dort ist es immer voll super. Aber kriegen tu ich trotzdem nicht immer, was es dort gibt.
- Ich kann voll toll relaxen auf meiner Couch und auf der großen Couch (psssst, darf niemand wissen); am Boden geht aber auch.
- Ich habe einen Garten, na ja, also einen kleinen, das ist voll praktisch, wenn die Bademantelträger nicht raus wollen, schicken sie mich mal Rasen gießen. Die Menschen sind wirklich komisch.
- Ich habe mich schon in Gartenarbeit geübt. Das ist nicht ganz so gut angekommen, die Menschen finden noch nicht so Gefallen an meiner Hilfe im Garten.
- Ich liebe es Blumen zu essen, zwischendurch geht Erde und Gras auch.
- Ich bin schon die halbe Stadt abgefahren, echt jetzt, Mann o Mann ist dieser Ort groß, und wir waren noch nicht überall. Also da wären mal der 22. , da wohne ich, der 7., der 18. und der 21. Bezirk. Die anderen schaue ich mir auch noch an...
- Ich muss dauernd raus zum "auf die Toilette" gehen. Ich kenne das zwar anders, aber es klingt besser, oder? Und aus ist mit meinem Lotterleben, wo ich machen konnte, was ich wollte.
- Ich hab schon mit anderen Hunden gespielt und ich kenne schon eine tolle Hundezone, aber ich mag nicht alle Hunde. Letztens, im Hundeshop geht mich ein Hund voll an, Jessas, dachte ich mir und habe mich voll angemacht. Heute, 22.3.2019 war ich wieder auf der Hundewiese. Mann o Mann, war dort ein großer Schäferhund. Ich sag's euch, der war so was von lieb, obwohl er um soooo viel größer war als ich. Mit einem Labradudel habe ich auch gespielt. Der war allerdings etwas grob zu mir, aber ich hab's überstanden.
"meine Verpflegung"
Meine Verpflegung besteht hauptsächlich aus Dosenfutter und Leckerlies. Zusätzlich bekomme ich getrocknete Rinderlunge als Belohnung. Rinderlunge nasche ich am Liebsten. Mein Dosenfutter stammt aus Österreich und heißt Paneon, zusätzlich wird mir noch Reis oder Karotte hinzugefügt. Meine Menschen überlegen, mir BARF zu füttern, aber das wird erst später sein. Im Großen und Ganzen passt es so, aber ich bin dauerhaft hungrig und ich weiß nicht warum, bekomme ich doch die angemessene Menge zum Fressen.
Ich berichtete auf der Seite "auf nach Wien", dass ich an einem Samstag, am 16. März 2019 mein altes Zuhause in der Steiermark verlassen und habe mich auf den Weg nach Wien gemacht habe. Meine neue Familie ist voll nett und hat mich gleich mit dem Auto abgeholt.
Ich wohne jetzt in einer ruhigen Wohnsiedlung, in der Anlage gibt es keine Autos. Aber diese Katzen sind echt in der Überzahl. Nichts gegen Katzen, aber die sind alle so scheu und rennen gleich vor mir davon...
Meine neue Familie besteht aus drei Menschen: da wäre mal die Jüngste, Celina sagen alle zu ihr. Die scheint die Netteste zu sein und sie spielt mit mir. Dann gibt es Susanne. Susanne ist die Mama von Celina und sie schaut wohl auf Ordnung und Sauberkeit. Jedenfalls rennt sie ständig mit einem Staubsauger herum und wischt vor mir den Boden auf. Das finde ich Klasse, fast wie bei den Reichen. Ja und dann gibt es einen, den nennen sie Christian. Der tut immer so auf seriös und er will ständig mit mir Gassi gehen. Paaah, das ist echt langweilig. Eine Runde müssen wir schon gehn sagt Christian immer. Was ist bitte mit spielen, relaxen und chillen, ha? Schon was davon gehört?
Also in den ersten Tagen gehe ich mit den drei oder oft mit zwei Menschen Gassi. Die Gegend ist jetzt nicht so die Welt, aber na ja, es geht. Die Wiesen, oder was man dazu sagen könnte, sind für Hunde da oder für Katzen. Katzen sehe ich aber nicht, wenn ich herumgehe. Ist eh logisch, weil ich bin ja soooo stark.
Nach einer Woche habe ich mich mehr oder weniger eingewöhnt. Was soll ich auch anderes machen? Gefragt wurde ich jedenfalls nicht, ob ich woanders wohnen möchte. Ich habe auf jeden Fall - verglichen mit meinem alten Zuhause - volles Programm und das täglich. Ich begegne täglich vielen Autos, LKWs, Straßenbahnen, ur viele Menschen mit und ohne Hunde und sogar eine U-Bahn habe ich fast vor meiner Haustüre. Ja bitte, das ist echt toll und des brauch i net wirkli. Zum U-Bahn fahren muss ich jetzt noch lernen, die Schnauze hinter Gitter zu stecken. Wem fällt so etwas ein? Ich brauche Freiheit, ich MUSS schnüffeln und mir die Lefzen putzen, ohne Hindernisse. Und angestellt habe ich auch noch nix, dass man mich hinter Gitter steckt. Jedenfalls sei gesagt und ich warne alle Hunde, die nach mir auf Welt kommen, vor: Überlegt euch das mit dem Übersiedeln in die Stadt, vielleicht ist zuhause etwas weniger dann doch mehr...
Es ist aber nicht alles so schlimm, wie man glauben möchte. Die Menschen um mich herum (also meine neue Familie) bedienen mich wie einen König. Das macht mir einen Riesenspass; aber die Drei brauchen jetzt nicht glauben, dass ich immer das tue, was sie wollen, auch wenn sie mich mit Hunderten von Leckerlis vollstopfen. Immerhin habe ich auch meinen Stolz und ich will halt immer seeeehr höflich gebeten werden.
"mein Leben in meiner neuen Familie"
Leute,
ich muss euch das erzählen, weil es beschäftigt mich durchwegs jeden Tag.
Ich bin jetzt über drei Wochen in Wien und habe schon so mehr oder minder meine nächste Umgebung und auch schon ein wenig mehr kennengelernt. Mein Tag besteht aus verschiedenen Tätigkeiten. Am Häufigsten schlafe oder relaxe ich. Zwischendurch gehe ich hinaus und mache mein kleines und auch mein großes Geschäft. Meist tue ich das beim Gassi gehen, so sagt man, wenn man mit Menschen an der Leine außerhalb der Wohnung herumgeht. Das war nicht immer so. Anfangs habe ich ein wenig in die Wohnung geludelt... Das war ur witzig, weil das weibliche Menschenwesen ist immer mit so einem Ding herumgewedelt und hat den Boden trocken gerieben. Wie bereits gesagt, ludele ich jetzt nur mehr draußen.
Wenn ich nicht gerade relaxe oder Gassi gehe, fresse ich dreimal am Tag so eine pürierte Fleisch mit Gemüse-Mischung, die andere Zeit spiele ich mit meinen Menschen. Hin und wieder versuche ich den Menschen etwas beizubringen. Da wären z.B. "Platz", d.h. mit allen vier Pfoten am Boden liegen, "Bleib", d.h. ich bleibe sitzen oder liegen und die Menschen müssen sich von mir entfernen. Wenn sie das gut machen, loben sie mich. Neuerdings muss ich meine Pfote hergeben. Wozu das gut sein soll, weiß ich nicht, aber es ist lustig. Vor allem aber krieg ich immer Leckerlies wenn die Menschen die Übungen gut machen. Am liebsten habe ich getrocknete Rinderlunge als Leckerlie, aber ich nehme auch andere Köstlichkeiten.
Mein Menschenherrli hat mir jetzt noch Spielzeug bestellt für den Garten. Das kommt aber erst. Ich werde berichten.
Den ersten Hund in der Verwandschaft, "Tobi" habe ich schon kennengelernt. Anfangs war er ja ziemlich normal und ich habe auch versucht, ihn zum Spielen zu gewinnen. Das hat ihm auf einmal nicht gepasst und er ist, bitte stellt euch das vor, echt auf mich losgegangen. Und das bei seinem Alter! Unfassbar. Meine Menschen haben mir Gott sei Dank geholfen und mich rauf genommen. Nicht auszudenken, was mir passiert wäre, wenn Frauli und Herrli nicht da gewesen wären. Irgendwann lerne ich "Emma", eine Mischlingsdame, die bei Celina's Schwester wohnt und den "Oskar", einen Malteser, der beim Herrli-Bruder wohnt, kennen. Wahrscheinlich wird das erst passieren, wenn es ein bissi wärmer ist und wir uns draußen kennenlernen.
"meine neuen Spielsachen"
Heute am Samstag, 13. April 2019 habe ich eine Hundewippe und einen fünf Meter langen Tunnel bekommen. Der Tunnel war von Anfang an kein Problem für mich. Mit Leckerlies haben sie mich gelockt, die Menschen, war logisch. Aber ich war heute voll in meinem Element. Natürlich musste ich innen durchlaufen und das hatte ich gleich richtig erkannt.
Die Hundewippe ist gewöhnungsbedürftig, weil die wackelt ein wenig und kippt später vorne runter. Ja genau, sobald man in der Mitte angekommen war, fällt das Brett auf einmal hinunter und da musste ich schon aufpassen. Ich werde noch üben, aber es hat heute schon gut ausgesehen, finde ich halt.
"Futtersack holen"
Heute war Sonntag, 14. April 2019. Wir waren in der Nähe vom Cobenzl spazieren. Susi hat den Futterbeutel immer wieder weggeworfen und ich war so clever und habe ihn wieder geholt. Dafür habe ich natürlich eine Belohnung erhalten. Christian war auch mit, daher bin ich danach noch zwischen den Beiden hin- und hergelaufen. Das machen die Zwei schon ganz gut. "Diego: Hiiiiiier, Hiiiiiier" habens die ganze Zeit gerufen. Als wenn ich nicht wüsste, wo sie sind. Menschen sind manchmal echt komisch. Aber, ich gewöhne mich noch daran, ständig mit "Hiiiiier" gerufen zu werden, wobei ich doch jetzt Diego heiße.
Nach dem Cobenzl sind wir in die Stadlauer Hundezone. Heute war niemand dort, bis auf einen Raben; dem bin ich natürlich nachgelaufen. Natürlich hat sich Christian aufgeregt, weil ich bei "Diego, Hiiiiier" nicht gleich umgedreht habe. Hihi, ein bissi ärgern muss man die Menschen schon, und außerdem halten sie das aus...
"ich bin ein Techniker"
Leute,
hin und wieder, meistens am Vormittag unter der Woche, muss ich alleine bleiben. Keine Angst, ich fürchte mich nicht, ich bin ja ein Hund. Die meiste Zeit versuche ich mich zu entspannen, d.h. entweder schlafe ich oder tue so als ob. Ich habe ein "Erkundungsgen" in mir, das lässt mich bei meinen Erkundungsgängen in der Wohnung so richtig in die Gänge bringen. Ich liebe es etwas auszuprobieren. Letztens habe ich mir so einen Fußschalter für ein Kastenlicht näher angeschaut. Ich sage es auch, das war voll aus Kunststoff mit drinnen zwei Drähten. Keine Ahnung wozu diese Drähte gut sind, weil mein Frauchen hat damit gleich allen Strom in der Wohnung abgedreht. Sie hätte doch aufpassen können...
Meine erstes Brustgeschirr habe ich auf Festigkeit überprüft. Das Ding hat ja angeblich viel Geld gekostet, also muss es auch entsprechend stabil sein. Vorweg, für das Ding gibt es von mir keine 5 Sterne. Nach kurzer Zeit hat sich das Befestigungsband in zwei Teile zerlegt. Ja gut, ich habe es ausführlich mit meinen kleinen Zähnen bearbeitet, aber das sollte es doch aushalten. Meine Menschenfamilie ist gleich wieder losgefahren und hat ein neues, ein blaues Brustgeschirr beschafft. Ich finde das macht mich noch hübscher. Jetzt darf ich damit nicht mehr experimentieren, ich finde es schade.
Sehr beliebt habe mich auch bei meinem Herrli gemacht, als ich seinen kabellosen Kopfhörer untersucht habe. Das war ziemlich hart, das Ding. Freude hat er keine mit mir, zumindest hat er mich nicht gelobt deswegen. Der Bügel des Kopfhörers schaut auch so mitleidig drein. Na ja, jetzt haben's den weggeräumt und mir stattdessen einen alten Turnschuh geborgt.
... Fortsetzung folgt.